Die Rechtswidrigkeit der erstrebten Zueignung oder Bereicherung wird beim Diebstahl, Raub, Betrug und Erpressung relevant. Sie ist ein objektives Tatbestandsmerkmal, auf welches sich der Vorsatz des Täters beziehen muss. Fraglich ist, wie es sich auswirkt, wenn der Täter meint, einen Anspruch auf die Sache zu haben. Der BGH hat sich erneut mit dieser Frage beschäftigt.
WeiterlesenDer BGH zur Abgrenzung des error in persona von der aberratio ictus in den „Distanzfällen“
Der BGH stellt klar: Auch im Distanzfall bleibt eine Verwechslung für den Vorsatz unbeachtlich. Für Deine Klausur heißt das Du musst sauber zwischen Angriffs- und Verletzungsobjekt unterscheiden und den Tatentschluss präzise prüfen.
WeiterlesenKaution drastisch reduziert: Gericht senkt Kautionssumme für die „Kegelbrüder“ von Mallorca
Ein Brand auf Mallorca, acht Kegelbrüder und ein Prozess, der sich zieht. Alles über die juristische Hängepartie rund um Party und Haft.
WeiterlesenBGH zur sukzessiven Qualifikation beim Raub
Reizgas erst nach der Wegnahme – reicht das noch für § 250 II Nr. 1 StGB? Der BGH klärt, dass ein gefährliches Werkzeug auch zwischen Vollendung und Beendigung des Raubes zur Qualifikation führen kann, wenn es der Beutesicherung dient. Eine hochrelevante Entscheidung und ideal für Deine Strafrechtsklausur.
WeiterlesenVon Böllerverbotszonen über vereiste Gehwege bis zu Haftung bei Feuerwerksunfällen – wer genau hinschaut, entdeckt Verwaltungs-, Zivil- und Strafrecht in der Silvesternacht.
WeiterlesenEin verstecktes Messer, eine vorgetäuschte Entschuldigung und ein überraschender Angriff. Der BGH präzisiert erneut, wann eine Körperverletzung als „hinterlistiger Überfall“ gilt. Dabei zeigt er auch auf, wo die Grenzen zum heimtückischen Mordversuch verlaufen – ein Muss für Deine Klausurvorbereitung!
WeiterlesenEin Täter sticht mehrfach auf sein Opfer ein – und lässt plötzlich ab, weil er sein "Ziel" bereits erreicht glaubt. Rücktritt oder versuchter Mord? Der BGH klärt, wie weit § 24 StGB reicht – und warum die "Denkzettel-Fälle" im Strafrecht AT immer wieder Prüfungsstoff sind.
WeiterlesenEin Schimpfwort als Gesichtstattoo gegen den Willen des Opfers – stellt das eine gefährliche Körperverletzung oder auch eine schwere Körperverletzung i.S.d. § 226 StGB dar? Der BGH bejaht eine erhebliche und dauerhafte Entstellung trotz theoretisch möglicher Laserentfernung. Warum das Opfer nicht zur Behandlung verpflichtet ist und wann die Zurechnung bestehen bleibt, erfährst Du hier – ein Paradefall für Deine Strafrechtsklausur!
WeiterlesenWann ist ein Opfer trotz vorangegangener Bedrohung arglos? Der BGH präzisiert, wann Heimtücke auch nach einer vorangegangenen Bedrohung bejaht werden kann. Ein spannender Fall für Deine Klausurvorbereitung!
WeiterlesenNach § 267 I 1 StPO ist das Tatgericht verpflichtet, in den Urteilsgründen die für erwiesen erachteten Tatsachen anzugeben, in denen die gesetzlichen Merkmale der Straftat gefunden werden. Anhand der Brandstiftungsdelikte hat der BGH näher ausgeführt, wie diese Feststellungen zu treffen sind.
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