Gegenstand des Ausgangsverfahrens war die Frage, ob das Ehepaar ab 2002 für knapp ein Jahr mit Wirkung für das staatliche Recht Mitglied der Jüdischen Gemeinde Frankfurt am Main, einer steuerberechtigten Religionsgemeinschaft, geworden ist - wofür es 114.000 Euro Synagogensteuer zahlen sollte.
WeiterlesenGleiche Arbeit, ungleicher Lohn? Eine ZDF-Redakteurin kämpft seit Jahren für eine gleiche Bezahlung zwischen ihr und ihren männlichen Kollegen – bislang erfolglos. Nun legt sie Verfassungsbeschwerde ein. Das BVerfG könnte bald ein Präzedenzurteil in Sachen „Equal Pay“ treffen.
WeiterlesenIn einem Nachbarschaftsstreit hat der BGH entschieden, ob ein Nachbar die Äste einer Schwarzkiefer, die in seinen Garten hineinragen, auch dann abschneiden darf, wenn der Baum dadurch sterben könnte. Es ging unter anderem um die Frage nach der Anwendbarkeit des Selbsthilferechts aus § 910 BGB. Wann ist das Selbsthilferecht anwendbar und wann kommt ein Unterlassungs- und Beseitigungsanspruch aus § 1004 BGB in Betracht?
WeiterlesenNach EZB-Urteil des BVerfG: Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland eingeleitet
Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zu den milliardenschweren Staatsanleihekäufen der Europäischen Zentralbank (EZB) hat vor etwa einem Jahr europaweit für Wirbel gesorgt. Nun hat die EU-Kommission ein Vertragsverletzungsverfahren nach Art. 258 AEUV gegen Deutschland eingeleitet. Sie hält das Urteil für einen “gefährlichen Präzedenzfall”.
WeiterlesenDie Verhandlungen zur Verankerung von Kinderrechten im Grundgesetz sind gescheitert. Das wichtige Projekt der Großen Koalition wird in der aktuellen Legislaturperiode nicht mehr umgesetzt. In der abschließenden Verhandlungsrunde, welche aus Vertretern der Bundestagsfraktionen bestand, konnte keine Einigung erzielt werden.
WeiterlesenNachdem wir im ersten Teil des Beitrags den I. Tatkomplex (die Unfallfahrt) besprochen haben, gehen wir nunmehr auf den II. Tatkomplex (das Abschleppen) sowie die Strafzumessung ein. Dieser Teil ist deshalb besonders interessant, weil sich der BGH rechtsfortbildend erstmals zu der Frage positioniert, ob die für den Haupttäter aus Ingerenz abgeleitete Garantenstellung auch in Bezug auf den Teilnehmer als besonderes persönliches Merkmal im Sinne von § 28 Abs. 1 StGB aufzufassen ist oder nicht.
WeiterlesenDiese aktuelle Entscheidung des BGH betrifft eine Vielzahl an praxis- und prüfungsrelevanten Problemen des materiellen Rechts im Strafrecht – sowohl auf Tatbestandsebene als auch im Bereich der Strafzumessung. Der Fall eignet sich hervorragend als (Examens-) Klausur, zumal er sich ebenfalls zur Prüfung prozessualer Kenntnisse anbietet und letztlich auch noch die Voraussetzungen einer Sperrfrist nach §§ 69, 69a StGB behandelt. Darüber hinaus positioniert sich der BGH rechtsfortbildend erstmals zu der Frage, ob die für den Haupttäter aus Ingerenz abgeleitete Garantenstellung auch in Bezug auf den Teilnehmer als besonderes persönliches Merkmal im Sinne von § 28 Abs. 1 StGB aufzufassen ist oder nicht.
WeiterlesenBewährungsstrafe für Jurabücher-Dieb
Tatort: Jura-Bibliothek Das AG Leipzig hat einen ehemaligen Referendar zu einer Bewährungsstrafe verurteilt: Im Jahr 2019 soll er mehrere Jurabücher gestohlen haben. Worum geht es? Zwischen den vollen Bücherregalen in den juristischen Bibliotheken herrscht mancherorts ein rauer Ton, wenn es um begeh...
WeiterlesenBVerfG zum „Deal“ im Strafprozess
BVerfG gegen BGH: Ist bei einer Verständigung im Strafprozess die ausdrückliche Zustimmung der Staatsanwaltschaft erforderlich? Oder reicht eine konkludente Zustimmung zum „Deal“? In einer unzulässigen Verfassungsbeschwerde nutzte das BVerfG seine Möglichkeit und stellte seine Rechtsauffassung klar.
WeiterlesenDas BVerfG musste jüngst über zwei Verfassungsbeschwerden gegen die rechtskräftige strafrechtliche Verurteilung eines Apothekers und zweier Ärzte entscheiden. Der Apotheker und die Ärzte wurden im vergangenen Jahr vom BGH wegen Abrechnungsbetrugs gem. § 263 Abs. 1, 5 StGB im Rahmen eines medizinischen Versorgungszentrums verurteilt.
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