Strafrecht

A. Sachverhalt In der Nacht zum 13.2.1999 besuchten der Angeklagte He, der rechtskräftig Verurteilte Ba und der Zeuge Pe die Diskothek "Dance-Club" in Guben. Alsbald gerieten sie dort in einen Streit mit mehreren vietnamesischen Besuchern, der in eine tätliche Auseinandersetzung vor der Diskothek mü...

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Pistolenschlag-Fall

Ein Schlag mit der Pistole und plötzlich löst sich ein tödlicher Schuss. Der berühmte Pistolenschlag-Fall des BGH gehört zu den Klassikern des Strafrechts und stellt eine zentrale Frage: Wann liegt bei der Körperverletzung mit Todesfolge (§ 227 StGB) der erforderliche Gefahrzusammenhang vor? Der Fall ist ein echtes Klausurhighlight für Dein Studium und Examen.

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Rötzel-Fall

A. Sachverhalt Der Angeklagte griff im Obergeschoß des mütterlichen Hauses die Hausgehilfin Resi G. tätlich an und brachte ihr eine tiefe Oberarmwunde und einen Nasenbeinbruch bei. Vor den fortdauernden Angriffen des Angeklagten versuchte die verängstigte Frau - davon geht das Schwurgericht aus -, d...

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Hochsitz-Fall

A. Sachverhalt Der Angeklagte warf am 13.11.1980 im Wald den Hochsitz um, auf dem sein Onkel, der später verstorbene D, saß, um die Jagd auszuüben. Der Abstand zwischen der Sitzfläche des Hochsitzes und dem Waldboden betrug etwa 3,50 m. D fiel herunter und brach sich dabei den rechten Knöchel (Sprun...

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A. Sachverhalt Gegen den Angeklagten ist das Hauptverfahren wegen der Beschuldigung eröffnet worden, vom Frühjahr 1947 bis November 1949 und im April 1950, fortgesetzt handelnd, in zwei Fällen mit seiner Tochter Veronika Blutschande getrieben und in Tateinheit damit sich auch in jedem Falle der fort...

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A. Sachverhalt Nach den Feststellungen des Landgerichts war der - nicht vorbestrafte - Angeklagte der für die Disziplin und Ordnung zuständige "Sergeant at Arms" im "Chapter Bo." des Motorrad- und Rockerclubs "Hells Angels". Vor diesem Hintergrund kam es zu folgendem Geschehen: Im Februar und März 2...

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Jauchegrube-Fall

Der Jauchegruben-Fall ist ein echter Klassiker des Strafrechts. Die Täterin stopfte ihrem Opfer Sand in den Mund, hielt es irrtümlich für tot und warf es in eine Jauchegrube, wo es tatsächlich verstarb. Ein Paradefall für die Abgrenzung zwischen versuchtem und vollendetem Totschlag und damit Pflichtstoff in jeder Strafrechtsklausur.

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A. Sachverhalt Der Angeklagte hatte im Frankfurter Bahnhof dem Italiener I. wahrheitswidrig erklärt, dieser dürfe sich nicht mit seinem Gepäck im Wartesaal aufhalten. Er müsse vielmehr seine beiden Koffer aufgeben. Daraufhin gingen beide zu den in der Nähe befindlichen Schließfächern. Dort brachte d...

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