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1. Examen/ZR/Erbrecht

Prüfungsschema: Inhalt eines Testaments

 

I. Bestimmung der Erben

  • Vollerbe, § 1937 BGB
  • Enterbung, § 1938 BGB
  • Ersatzerbe, §§ 2096 ff. BGB: Für den Fall, dass ein Erbe vor oder nach dem Eintritt wegfällt, wird ein anderer als Erbe eingesetzt.
  • Vor-/Nacherbe, §§ 2100 ff. BGB: Der Erblasser setzt einen Erben in der Weise ein, dass dieser erst Erbe wird, nachdem ein anderer Erbe geworden ist.

II. Sonstige Bestimmungen

  • Vermächtnis, §§ 1939, 2147, 2174 BGB. Ein Vermächtnisnehmer hat nur einen schuldrechtlichen Anspruch aus § 2174 BGB gegen die Erbengemeinschaft.
  • Sonderfall: Vorausvermächtnis, § 2150 BGB, d.h. der Vermächtnisnehmer ist zugleich auch Teil der Erbengemeinschaft.
  • Auseinandersetzung des Nachlasses, §§ 2042 ff. BGB (insbesondere Teilungsanordnung, § 2048 BGB)
  • Testamentsvollstreckung, §§ 2197 ff. BGB
  • Pflichtteilsentziehung, §§ 2333 ff. BGB
  • Auflagen, §§ 1940, 2192 ff. BGB: Die Bestimmung, dass die Erben nach dem Ableben des Erblassers auf eine bestimmte Weise mit dem Erbe verfahren sollen.
  • Bedingungen, § 2074 ff. BGB

 

Beachte:

  • Auslegung nach dem subjektiven Willen des Erblassers, § 133 BGB (nicht: objektiver Empfängerhorizont, §§ 133, 157 BGB)

 

 

 

 

 

 

Dieser Beschreibungstext wurde von Sören A. Croll erstellt.